Rainer Hörgl und Andreas Retting

Die Entscheidung über neues FCA-Stadion fällt im Herbst

28. 09. 2006

Beide Gäste reklamierten etwas mehr Zeit für sich, um Erfolge zuvermelden. Das Duo Rainer Hörgl und Andreas Rettig, der eine Trainer,der andere Manager, äußerte sich im Augsburger Presseclubzuversichtlich, was den Klassenerhalt des Neulings in der zweitenBundesliga anbelangt.

„Bei uns gab es nie eine Trainerdiskussion. Rainer Hörgl kann in Ruhe arbeiten. Wir haben gewusst, dass es schwer wird“, sagte Manager Rettig mit Blick auf den zu Beginn der Spielzeit doch recht mageren Punktestand. Die Mannschaft, so Hörgl, brauche nur etwas mehr Zeit, um zu einem Team zusammenzuwachsen.
Auch was das neue FCA-Stadion betrifft, wähnte Manager Rettig sich kurz vor dem Ziel. Bis November hofft die Clubführung, den „kleinen Teil“, der an der Finanzierung des 45-Millionen-Projekts noch fehlt, beizubringen. Dann könnte, so der Manager, im Frühjahr 2007 mit den Bau begonnen werden. In der Augsburger Stadtverwaltung ist man allerdings skeptisch, diesen Termin einhalten zu können. Vorher muss das Gelände mit Zufahrten und Ver- und Entsorgungsleitungen erschlossen werden. Die Kosten hierfür will die Stadt übernehmen. Derzeit sei man schon ein halbes Jahr im Verzug, ist aus der Bauverwaltung zu hören.
In der von Franz Neuhäuser, Sportchef der AZ, moderierten Veranstaltung kam auch das Auf und Ab eines Trainer- und Managerlebens zur Sprache. Von Rainer Hörgl erfuhren die Journalisten, dass er zeitweise seine Brötchen als Sportartikel-Vertreter verdienen musste. Andreas Rettig kam über die Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen und 1.FC Köln zum FCA. Dass er selbst auch mit dem Ball umzugehen versteht, stellte Rettig in jungen Jahren unter Beweis. Er kickte in der Nationalelf der Bundeswehr.

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