Bericht des 1. Vorsitzenden Dieter Baur

Mitgliederversammlung 19.09.06 des Presseclubs Augsburg

19. 06. 2006

Bericht des 1. Vorsitzenden Dieter Baur bei der Mitgliederversammlungam Dienstag, 19. September, im LEW-Wasserwerk in Gersthofen

Offenbar werden Vereine schneller erwachsen als Menschen. Jedenfalls kann ich in der 2. Mitgliederversammlung des 2004 gegründeten Presseclubs Augsburg davon berichten, dass manches von dem, was wir uns zu Beginn vorgenommen hatten, inzwischen recht selbstverständlich geworden ist, manchmal schon zu selbstverständlich. Ich leite das ab aus der Reaktion von Mitgliedern auf Top-Angebote, die sie (mit Recht) erwarten, aber auch schon mal nicht wahrnehmen. In der Regel sind wir freilich zufrieden mit der Reaktion auf unsere Angebote, und die Zahlen sprechen ja auch für sich. Die Zahl der Mitglieder ist seit der 1. Mitgliederversammlung von 79 auf 95 gestiegen, die Zahl der Sponsoren von sechs auf 11 (neben Stadt- und Kreissparkasse, MAN, Stadt Augsburg, Presse Druck u. Verlags GmbH, Feinkost Kahn, der Augustabank sind jetzt auch die LEW, die Stadtwerke Augsburg, die Riegele-Brauerei und die WBG dabei), die Zahl der fördernden Mitglieder ist von vier auf 11 gestiegen (zur Augsburger Allgemeinen, MdLFörster, dem Europaabgeordneten Ferber und Werner Ziegelmeier haben sich OB Wengert, die Landtagsabgeordnete Kamm, die Augsburger Gesellschaft für Arbeit und Bildung in Person von Herrn Brandmiller, die Mediengruppe St. Ulrich, die Kompass-Drogenhilfe in Person von Herrn Schwarzbäcker, Apotheker Fassl und der Rechtsanwalt Dr. Seitz gesellt).

Weil die Arbeit den Ehrenamtlern im Vorstand über den Kopf zu wachsen drohte, haben wir uns entschlossen, eine Geschäftsstelle einzurichten. Unser Schatzmeister, Ruppert Möhler, hat seine Tochter Magdalena überredet, uns die wichtigsten Sekretariatsarbeiten abzunehmen, beispielsweise die Einladungen zu Veranstaltungen wie dieser und die offensichtlich unvermeidbaren Erinnerungen an Termine wie diesen, weil sich zu wenige Mitglieder auf Anhieb melden. Ansprechbar ist sie unter presseclub-augsburg@gmx.de . Ohnehin können junge Leute wesentlich besser umgehen mit modernen Techniken, die man beherrschen muss etwa bei der Pflege von Internetauftritten, wie wir seit kurzem einen haben, eingerichtet von einem Profi, zu pflegen von uns selbst (ich empfehle hier die Adresse presseclub-augsburg.de ). Ein Mitglied des Presseclubs, das beruflich einschlägig vorbelastet ist, hat sich bereit erklärt, ihr dabei zur Hand zu gehen. Ich werde Sie bitten, Robert Linsenmeyer von der Geschäftsleitung der Kissinger evobit deshalb als Beisitzer zu wählen.

Doch nun zur Arbeit selbst. Im Mittelpunkt stand wieder, was wir uns laut Satzung vorgenommen haben: den Club zu einem Treffpunkt zu machen, an dem sich Journalisten und ihre Gesprächspartner auch einmal außerhalb der alltäglichen Hektik begegnen können. Zu Gast bei uns – meist im Georgenkeller, den uns die WBG dankenswerter Weise zur Verfügung stellt - waren unter anderen: Skiverbandspräsident Alfons Hörmann, Jugendpsychiater Rudolf Winkler, Staatsminister Thomas Goppel, Monsignore Wilhelm Imkamp, Alpina-Chef Burkhard Bovensiepen, Schiedsrichtersprecher Manfred Amerell, Sportreporter Waldemar Hartmann. Mit Gästen, bei denen eine Reaktion zu erwarten war, die den kleinen Georgenkeller überfordert hätte, gingen wir in größere Säle, so mit Staatsminister Siegfried Schneider, der mit Schülerzeitungsredakteuren in der Stadtsparkasse diskutierte, und mit Diözesanbischof Walter Mixa, der uns im Haus St. Ulrich Rede und Antwort stand.

Auch die Veranstaltungen mit eher geselligem Touch dienten der Begegnung zwischen Medienleuten und deren Gesprächspartnern. In der Berichtszeit waren das die beiden Sommerfeste in dem im Aufbau befindlichen Textilmuseum (viele Kollegen machten dabei ihre erste Bekanntschaft mit der neuen Einrichtung) und im Friedberger Schloss (das die Stadt gerade dem Freistaat abgekauft hat). Und es war das Herbstfest, bei dem wir erfolgreiche Frauen zu Wort kommen ließen.

Noch ein Schwerpunkt muss erwähnt werden: unsere teils gemeinnützig orientierten Aktivitäten im Medienumfeld. Dazu zähle ich unter anderem einen Workshop über Gefahren im Internet mit Sascha Borowski, zu dem auch Schüler ins Holbein-Gymnasium eingeladen waren, ein Medien-Schafkopf-Turnier gemeinsam mit der Bayerischen Landesbank zugunsten der Aktion Sternstunden, und unser Einspringen mit Preisgeldern, als das Kultusministerium aus dem bereits laufenden schwäbischen Schülerzeitungswettbewerb ausstieg. Zur Zeit wird die Aktion ausgebaut, den nächsten schwäbischen Schülerzeitungswettbewerb wickeln wir gemeinsam mit der Augsburger Allgemeinen ab, und zwar nicht mehr nur mit Gymnasiasten und Realschülern, sondern auch mit Haupt- und Berufsschülern.

Sie sehen, es läuft schon einiges in unserem Club, und weil das nicht möglich wäre ohne viele Helfer, möchte ich mich bedanken: bei den Sponsoren, ohne die wir Veranstaltungen wie die Sommerfeste – für die ja Mitgliedsbeiträge nicht eingesetzt werden können - nicht finanzieren dürfen; bei den Helfern, die solche Veranstaltungen organisieren, ich möchte hier stellvertretend Wolfgang Bublies nennen; bei meinen Vorstandskollegen Peter Richter, Jörg Sigmund, Ruppert Möhler und Klaus Utzni, der eingesprungen ist, nachdem uns Monika Mendat als Schriftführerin abhanden gekommen war.

Ja, und wie wir dies alles finanziert haben, darüber berichtet jetzt unser Schatzmeister Ruppert Möhler.

Veranstaltungsprogramm

Unter diesem Tagesordnungspunkt möchte ich nur kurz darauf hinweisen, was schon mehr oder weniger konkret ist, unter anderem: die Veranstaltung mit FCA-Repräsentanten am 28. September im Georgenkeller; die Veranstaltung mit Beckstein zur Sicherheitslage am 25. Oktober im alten Justizgebäude gemeinsam mit Richter- und Anwaltsverein; eine Veranstaltung zum 9. November zum Thema „Neues jüdisches Leben“ mit einem Synagogenbesuch, um die sich Alois Knoller kümmert; Veranstaltungen zur Justizreform, zum Thema Gammelfleisch, mit der neuen Intendantin; eine Diskussion Wengert – Mister-X, sobald wir den kennen.

Verzichten wollen wir heuer auf ein Herbstfest in der Folge der „mörderischen Nacht“ und der „starken Frauen“ – das Verhältnis von Aufwand und Effekt schien uns zu groß.

Am Überlegen sind wir, ob es Sinn macht, wieder ein großes Sommerfest zu planen. Beim Fest im Friedberger Schloss war zwar jede Menge Prominenz unserer Einladung gefolgt, aber die aktiven Journalisten machten sich rar. Unsere Überlegung: Machen wir mit großem Aufwand beim Sommerfest ein Angebot, das gar nicht erwünscht ist. Was sollen/können wir stattdessen bieten? Gibt es da eine Meinung unter den Mitgliedern, gibt es jemanden, der sich für eine alternative Idee erwärmen/engagieren könnte? Geben uns die Mitglieder freie Hand bei der Planung des nächsten Festes oder bei einer alternativen Planung?

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